Hängematten für Babys

Schon die Kleinsten lieben das gemächliche Schwingen in der Hängematte. Kein Wunder immerhin erinnert das Schwingen in einer speziell designten Baby-Hängematte deinen Nachwuchs an das sanfte Wiegen in deinem Arm. Gleichzeitig verschafft dir eine Hängematte für Babys auch selbst eine Verschnaufpause. Ganz gleich, ob du auf der Suche nach einer Babybett-Hängematte, einer Hängematte mit Gestell oder einer Hängematte für Laufgitter bist. Wir haben, was du suchst.
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Das Wichtigste zur Baby-Hängematte in Kürze

  • Eine Baby-Hängematte ist eine moderne und praktische Alternative zur klassischen Wiege.
  • Das Schaukeln imitiert die Wahrnehmungen innerhalb des Mutterleibs.
  • Die Nutzung einer Baby-Hängematte wirkt beruhigend und fördert das Ein- und Durchschlafen.
  • Studien zur Folge kann eine Baby-Hängematte die natürliche Entwicklung des Rückens unterstützen.
  • Babyhängematten eignen sich vor allem für Kinder von 0 bis 15 Monaten.
  • Achte beim Kauf auf natürliche Stoffe und Siegel, die für geprüfte Sicherheit stehen.
  • Der Einsatz eines Hängemattengestells ermöglicht die flexible Nutzung.
 

Ist die Babyhängematte gesund für mein Baby?

Du hast Kinder? Dann ist dir sicherlich schon einmal aufgefallen, dass die Kleinen gerade dann besonders gut einschlafen, wenn du sie in deinen Armen wiegst. Kein Wunder, denn immerhin entspricht das „Geschaukel“ den natürlichen Bewegungen im Mutterleib. Eine Baby-Hängewiege imitiert das natürliche Schaukeln und gibt deinem Kind das Gefühl der natürlichen Sicherheit, die es über neun Monate hinweg genossen hat.

Eine Hängematte ist für dein Baby damit eine natürliche Einschlafhilfe, die dir lange Arme durch ständiges Wiegen erspart. Gleichzeitig kann das sanfte Schaukeln auch Linderung bei Koliken verschaffen, den Gleichgewichtssinn fördern und sogar „Schreikinder“ beruhigen. Damit aber noch nicht genug, denn die Hängematte für Babys ist obendrein rückenfreundlich.

 

Darum ist eine Baby-Hängematte rückenfreundlich

Bevor sich bei Kindern die typische S-Form der Wirbelsäule herausbildet, entwickeln sich Babys in der Embryonalstellung im Mutterleib mit einem Rundrücken (Totalkyphose). Erst im Lauf der ersten 12 Monate nach der Geburt wandelt sich der Rundrücken in die Doppel-S-Form.

Während dieser Zeit prägen sich Muskeln und Bandscheiben heraus, die deinem Kind beispielsweise das aufrechte Sitzen oder das selbstständige Heben des Kopfes ermöglichen. Mit einer Baby-Hängematte bzw. Babybett-Hängematte kannst du als Elternteil die natürliche Entwicklung des Rückens fördern. Anders als die meisten Matratzen sind Baby-Hängematten leicht gewölbt.

Zudem entlasten sie die Hüfte und den Hinterkopf deines Kindes. In der Summe gibt die Baby-Hängematte damit eine wertvolle Hilfestellung für die natürliche Entwicklung eines gesunden Rückens. Einige Baby-Hängematten, die sogar als Babybett-Hängematte genutzt werden können, verfügen zudem über spezielle Schaumstoffmatratzen.

 

Für wen eignet sich eine Babyhängematte?

Grundsätzlich eignet sich eine Baby-Hängematte für alle Babys und alle Eltern. Die meisten Babys lieben das Schaukeln in luftiger Höhe. Das gilt sowohl für einen kurzen Mittagsschlaf als auch für eine geruhsame Nacht. Gerade wenn dein Kind Probleme mit dem Einschlafen hat und du schon diverse andere Optionen erfolglos ausprobiert hast, könnte eine Hängematte für dein Baby die Lösung sein.

Die meisten klassischen Baby-Hängematten eignen sich ideal für die ersten 0 bis 15 Monate. Größere Modelle wie die Chico Baby-/Kinderhängematte eignen sich auch für Kleinkinder bis fünf Jahre. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass Babys und Kleinkinder Hängematten lieben. Es gibt jedoch auch Babys, die das Schwingen in der Hängematte nicht leiden können und sogar unruhig werden. Allerdings ist das die absolute Ausnahme.

 

Vor- und Nachteile einer Babyhängematte

Es gibt nicht viel, was gegen eine Baby-Hängematte spricht. Nichtsdestotrotz sind wir der Meinung, dass du alle Pro- und Contra-Argumente für den Kauf einer Hängematte für dein Baby abwägen solltest. Immerhin gibt es in unserem Sortiment auch spannende Alternativen.

Vorteile Nachteile
  • Natürliches Schaukelgefühl wie im Mutterleib beruhigt dein Kind gerade in den ersten drei bis vier Monaten.
  • Schnelles Einschlafen und längere Schlafdauer auch bei Schreibabys.
  • Das Wiegen fördert die Entwicklung des kindlichen Gleichgewichtssinns.
  • Eine Baby-Hängematte bietet deinem Kind eine rückenfreundliche Schlafgelegenheit, die die natürliche Entwicklung der Wirbelsäule unterstützt.
  • Das Schaukeln kann anregend auf den Darm wirken und so Bauschmerzen, Koliken und Blähungen lindern.
  • Die Abgrenzung von der Außenwelt in der Baby-Hängematte vermittelt das Gefühl von Schutz und Geborgenheit.
  • Der Einsatz einer Baby-Hängematte verschafft auch dir ein wenig Luft zum Entspannen.
  • Einige Babys mögen das Schwingen in der Hängematte nicht sonderlich und reagieren mit Unruhe und Weinen.
  • In seltenen Fällen lieben Babys zwar das Schaukeln aber schlafen in der Hängematte nicht ein.
  • Nicht jede Baby-Hängematte eignet sich auch als Ersatz für ein Babybett.
  • In einigen Baby-Hängematten solltest du dein Kind nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Sofern du dich für eine Hängematte ohne Gestell entscheidest, musst du einen geeigneten Montageort finden.
 

Die wichtigsten Kaufkriterien

Wie groß soll die Hängematte sein? Möchtest du die Hängematte als Babybett einsetzen? Welches Material ist das richtige? Und worauf kommt es in puncto Sicherheit und Hygiene an? All diese Themen fließen in die Kaufentscheidung für die perfekte Babywiege bzw. Hängematte ein.

 

Einsatzort

Die Nutzungsmöglichkeiten für hochwertige Babyhängematten sind mindestens ebenso groß wie die Vielfalt der quietschbunten Serien im Kinderfernsehen. Allem voran steht dein eigenes Zuhause. Hier kannst du deinem Kind mit einer Baby-Hängematte einen alternativen Schlafplatz für den Mittagsschlaf oder sogar einen Ersatz für erholsame Nächte schaffen.

Sogar als transportabler Schlafplatz für den Besuch bei Oma und Opa oder für den Urlaub bietet sich eine Baby-Hängematte mit Gestell besonders an. Was zu Hause klappt, funktioniert auch in Betreuungseinrichtungen wie Frühkindertagesstätten oder bei Tagesmüttern. Allerdings ist hier die Zertifizierung der Produkte besonders wichtig. Als professionelle Dienstleister unterliegen Kindertagesstätten bzw. Tagesmütter nämlich besonderen Sorgfaltspflichten.

Auch wenn schadstofffreie und auf Sicherheit geprüfte Produkte (z.B. TÜV, GS, Öko-Tex) zuhause ebenfalls eine Selbstverständlichkeit sein sollten, sind diese in professionellen Betreuungseinrichtungen Pflicht. Das gilt auch für Kindergärten und Kitas. Denn auch, wer schon laufen kann, nimmt gern für ein Nickerchen in der Baby-Hängematte bzw. Kleinkinderhängematte Platz.

 

Sicherheit

Dass das eigene Kind in einem unachtsamen Moment aus der Wiege oder vom Wickeltisch fällt, ist der Alptraum aller Eltern. Bei der Babywiege ist das umso wichtiger, da eine Baby-Hängematte ein gutes Stück über dem Boden schwebt. Achte daher darauf, dass die Baby-Hängematte deiner Wahl entweder über ein Gurtsystem oder über hohe Seitenwände verfügt. Beides verhindert das Herausfallen selbst bei starken Wiegebewegungen und unruhigen Kindern.

Klassische Tuchhängematten sind hier ideal, da sie dein Kind wie in einem Kokon fest umschließen. Ebenso wichtig ist die korrekte Befestigung an einem dafür geeigneten Hängemattengestell bzw. an Wänden oder Decken. Wichtig: Prüfe zunächst die Tragfähigkeit des Materials. Gerade bei Baby-Hängematten gilt: Lieber eine Schraube zu viel als eine Schraube zu wenig. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du die Baby-Hängematte nur etwa 15 bis 20 Zentimeter über dem Boden aufhängen.

Tipp: Lege unter die Hängematte eine weiche Unterlage, damit selbst im Fall des Falles nichts passieren kann.

 

Material

Da die Kleinsten einen besonders engen und langen Kontakt zum Material haben, muss dieses frei von Schadstoffen sein. Dementsprechend setzen die meisten Hersteller beim Tuch beziehungsweise Oberstoff auf natürliche Baumwolle. Ideal ist zu 100 Prozent GOTS-zertifizierter Baumwollstoff beziehungsweise Bio-Baumwolle.

Damit ist garantiert, dass keine schädlichen Farbstoffe oder andere potenziell giftige Chemikalien im Material enthalten sind. Einige Hersteller verwenden alternativ Mischgewebe aus Baumwolle und synthetischen Fasern wie Polycotton. Diese Stoffe verbinden die Vorteile beider Stoffe und gelten beispielsweise als besonders atmungsaktiv und schnelltrocknend.

 

Waschmaschinentauglichkeit

Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum: Babys fabrizieren so einiges an Flecken und schmutziger Wäsche. Ob nun Möhrenbrei, Schokopudding, rebellierende Milch oder andere Dinge – das spielt keine Rolle. Eine gute Hängematte für Babys muss maschinenwaschbar sein. Zumindest bei 30 oder 40 Grad, denn damit machst du dir das Leben deutlich leichter.

 

Der richtige Aufstellort für zu Hause

In deinem Zuhause hast du etliche Möglichkeiten, um eine Baby-Hängematte als Schaukel aufzustellen. Ideal ist der Raum bzw. der Bereich, in dem du dich tagsüber am häufigsten aufhältst, sodass du immer ein Auge auf den schlummernden Nachwuchs hast. Das ist in den meisten Fällen das Wohnzimmer.

Möchtest du die Hängematte dagegen alternativ für ein Babybett einsetzen, kannst du sie wahlweise im Kinderzimmer oder gleich in deiner Nähe im Schlafzimmer aufstellen. Am flexibelsten bleibst du mit einer Hängematte mit Gestell für dein Baby. So kannst du jederzeit zwischen Wohnzimmer, Küche, Arbeitszimmer oder Schlafzimmer wechseln und hast dein Kind beim Schaukeln immer im Blick. So kannst du die Hängematte auch in einem Laufgitter verwenden oder die Hängematte in einem Laufstall aufstellen.

 

Die besten Babyhängematten in unserem Shop

Du bist überzeugter Hängematten-Fan und möchtest diesen Luxus mit deinem Nachwuchs teilen? Du suchst nach einer alternativen Möglichkeit, um dein Baby in den Schlaf zu wiegen oder dein Schreibaby und gleichzeitig deine Nerven zu beruhigen? In unserem Sortiment wirst du fündig. Schon für die Kleinsten (0-9 Monate) führen wir beispielsweise mit der Tropilex Nartural Kinderhängematte passende Schlummerlösungen.

Alternativ greifst du zur Chico Baby-/Kinderhängematte, die nicht nur mit einer Ökotex-Zertifizierung punktet, sondern auch für Kinder bis fünf Jahre geeignet ist. Ebenfalls für Babys und Kleinkinder geeignet sind die Modelle Classic von Tropilex sowie Moki Kids aus dem Hause La Siesta.

 

Passende Aufhängungen und Gestelle

Ein für Kinder- und Babyhängematten ausgelegtes Hängemattengestell ist die optimale Lösung, wenn du den Aufstellort für die Baby-Hängematte flexibel wählen möchtest. Wichtig: Verwende bitte nur Kindergestelle.

Hängemattengestelle für Erwachsenenhängematten sind nicht nur zu groß, sondern obendrein nicht für die Verwendung mit Baby-Hängematten gedacht. Besonders kompakte Modelle wie das Yayita Hängemattengestell von La Siesta nehmen kaum Platz weg und lassen sich dank einem minimalen Gewicht überall hin mitnehmen.

Du möchtest dein Hängemattengestell im Auto transportieren oder effizient verstauen, wenn du es nicht brauchst? Dann bietet sich ein mit wenigen Handgriffen zusammenklappbares Gestell wie das Chico Terra an. Möchtest du dagegen kein Gestell verwenden, findest du in unserer Rubrik Zubehör die passenden Aufhängungen für deine Babyhängematte.

 

Baby Hängematte mit Gestell im Set kaufen

Einige Hersteller bieten passend zur Baby-Hängematte gleichzeitig auch ein maßgeschneidertes Modell an. Diese ist in Sachen Belastbarkeit und Aufhängung optimal auf die Baby-Hängematte abgestimmt, sodass dein Baby gleich nach dem Auspacken und Aufbauen probeliegen kann. Gerne möchten wir dir auch unseren Gestell-Service anbieten und dir ein individuelles Set aus Baby-Hängematte und einem passenden Hängemattengestellt zusammenstellen.

 

Fazit: Das richtige Modell für dein Baby

Die meisten Babys und Kleinkinder lieben das Schwingen genauso wie wir Erwachsenen auch. Dank der großen Auswahl in unserem Shop wirst auch du auf der Suche nach der perfekten Baby-Hängematte fündig. Diese bekommst du bei uns nämlich nicht nur in verschiedenen Varianten und Größen, sondern auch in diversen kinderfreundlichen Farbkombinationen angefangen von einfachem Weiß über blau-weiß gestreift bis hin zu knalligem Froschgrün.

Du bist dir nicht sicher, welche Baby-Hängematte du nehmen sollst? Dir brennen weitere Fragen unter den Nägeln, die du vor dem Kauf gerne klären würdest? Dann ruf uns einfach unter +49 2224 9840811 an oder schreib uns eine E-Mail und lass dich umfassend beraten! Gemeinsam finden wir das perfekte Schlummerparadies für deinen Nachwuchs.

 

Tipps zur Nutzung einer Baby-Hängematte

  • Nicht jedes Baby fühlt sich beim Schwingen in der Baby-Hängematte wohl. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dein Baby vor dem Kauf einer Baby-Hängematte im Freundes- oder Bekanntenkreis einmal Probeliegen lassen.
  • Eine Baby-Hängematte eignet sich nicht nur als Schlafplatz. Alternativ kannst du die Baby-Hängematte als Schaukel nutzen und dein Baby so bespaßen.
  • Das Wiegen in einer Baby-Hängematte ist für dein Baby bereits ein Erlebnis. Noch intensiver wird es jedoch, wenn du deinem Nachwuchs ein passendes Wiegenlied singst, um es liebevoll in den Schlaf zu wiegen.
  • Eine Baby-Hängematte eignet sich besonders gut für Neugeborene sowie für die ersten Monate.
  • Ab dem fünften Lebensmonat solltest du dein Baby nicht mehr allzu lange am Tag in der Hängematte lassen. Da es sich durch die Stabilität nicht frei herumrollen kann, kann dies einen negativen Einfluss auf die Entwicklung nehmen.
  • Bei älteren und aktiveren Babys solltest du eine feste Unterlage bzw. eine kleine Matratze in die Hängematte legen. In einigen Fällen kann es notwendig sein, dass du dein Kind anschnallst.
  • Durch das geringe Packmaß kannst du die Babyhängematte mit auf Reisen nehmen. So kann dein Baby auch unterwegs in seiner gewohnten Umgebung schaukeln.
 

Die Alternativen zur Baby-Hängematte

Eine klassische Baby-Hängematte ist nicht die einzige Möglichkeit, mit der du deinem Nachwuchs das Gefühl der Schwerelosigkeit geben kannst. Ob nun als Ersatz oder Ergänzung einer Baby-Hängematte als Schaukel: Auch die Babywiege, die Babywippe und die Federwiege haben ihre eigenen Vorteile.

 

Die Babywiege

Du hättest für dein Baby trotz aller Liebe zur Hängematte doch lieber festen Boden unter der Windel? Dann ist eine klassische Babywiege die perfekte Alternative für dich. Ob nun mit oder ohne Himmel – ob aus Holz, Kunststoff oder Metall: Was alle Babywiegen gemeinsam haben, ist der Vorteil eines stabilen Rahmens, in dem auch eine einfache Matratze Platz findet. Damit eignet sich nahezu jede Babywiege auch als vollwertiges Babybett. Der Nachteil: Anders als eine Hängematte schwingt eine schwere Wiege deutlich weniger nach als eine Baby-Hängematte. Um einen ähnlichen „Schlummer-Effekt“ zu erzielen musst du also deutlich öfter Hand anlegen.

 

Die Babywippe

Während sich die Baby-Hängematte und die Babywiege sowohl für ein kurzes Nickerchen eignen, ist das bei einer klassischen Babywippe nicht der Fall. Im Gegenteil, denn einige Mediziner sprechen sich sogar gegen die Verwendung einer Babywippe aus.

Insbesondere stehen zahlreiche günstige Modelle durch eine problematische Konstruktion im Verdacht, Fehlhaltungen bei Kleinkindern fördern bzw. sogar verursachen zu können. Wenn du schon eine Babywippe verwendest, solltest du zwei Dinge beachten. Erstens: Wippen sind erst für Kinder ab zwei Monaten geeignet. Zweitens: Mehr als 30 bis 45 Minuten pro Tag sollte dein Nachwuchs nicht in der Wippe verbringen.

 

Die Federwiege

Mit der Federwiege bekommst du einen spannenden Hybriden aus Baby-Hängematte, Babybett und einer klassischen Wiege. Im Grunde genommen handelt es sich um einen speziell für die Kleinsten konstruierten Hängesessel mit besonders hohen Seitenwänden, sodass dein Baby nicht herausfallen kann. Der besondere Clou: Die Federwiege hängt nicht direkt an einem Karabiner oder Seil. Für die Extraportion Federung ist eine Metallfeder im Aufhänge-Mechanismus integriert. Dadurch schwingt die Federwiege nicht nur nach vorne, hinten und zur Seite, sondern bekommt auch eine sanfte Auf- und Ab-Bewegung.

 

Reinigung und Pflege einer Baby-Hängematte

Babys nehmen leider noch keine Rücksicht auf deine Einrichtung. Sie lassen ihren körperlichen Reflexen freien Lauf und bei so manchem herzhaften Kinderlachen spritzt eine Ladung Schokopudding auf die gute Baby-Hängematte. Das ist aber kein Drama, denn Baby-Hängematten kannst du meist problemlos reinigen.

Die in der Regel aus Baumwolle oder einem Mischgewebe wie Polycotton bestehenden Hängematten sind häufig mit Feinwaschmittel bei 30 Grad maschinenwaschbar. Damit sich beim Waschen nichts verheddert, knotest du die Seile der Aufhängung zu einem ordentlichen Bündel zusammen. Die Hängematte kommt anschließend in einen Wäschesack. Alternativ nutzt du einfach einen Kissenbezug.

Nach der Wäsche hängst du die Hängematte einfach zum Trocknen auf einen Wäscheständer oder auf die Wäschespinne in den Garten. In den Trockner gehört die Babyhängematte aber keinesfalls. Der wichtigste Grundsatz der Baby-Hängematten-Pflege ist Schnelligkeit. Je schneller du einen Fleck einweichst, desto besser bekommst du die Babyhängematte auch wieder sauber.

Achtung: Auch wenn die meisten Babyhängematten maschinenwaschbar sind, trifft das nicht auf alle zu. Achte daher immer auf den aufgenähten Waschzettel des Herstellers.
 

Eine Baby Hängematte selber bauen

Machen wir es kurz: Natürlich ist es möglich, dass du mit ein wenig handwerklichem Geschick auch eine Babyhängematte komplett selber bauen kannst. An dieser Stelle möchten wir dir nur dringend von solchen Experimenten abraten. Immerhin kann hier schon ein kleiner handwerklicher Fehler bei Montage, Konstruktion, Zusammenbau oder Materialauswahl fatale gesundheitliche Folgen für dein Kind haben. Wir raten dir daher zum Kauf hochwertiger Baby-Hängematten, die über alle notwendigen Siegel und Sicherheitsprüfungen (z.B. GS-Siegel, TÜV) verfügen.

 

Häufige Fragen zur Babyhängematte

 

Was ist eine Babyhängematte?

Eine Babyhängematte ist mehr als eine klassische Hängematte für Erwachsene im Mini-Format. Hängematten speziell für die Kleinsten sind optimal auf die Größe und die Anatomie von Babys abgestimmt. Allem voran gilt das für Baby-Hängematten mit integrierter Polsterung, die das Becken und den Kopf besonders effizient entlasten.

 

Ab wann und wie lange kann mein Baby die Hängematte nutzen?

Prinzipiell kannst du eine Baby-Hängematte bereits ab den ersten Tagen, die dein Kind durchs Leben geht, nutzen. Einige Hersteller empfehlen den Gebrauch jedoch erst ab dem vollendeten Lebensmonat. Die meisten Baby-Hängematten sind bis ca. zum Alter von 24 Monaten nutzbar – einige sogar bis zum dritten oder fünften Lebensjahr. Anschließend bietet sich der Übergang zu einer Kinderhängematte an. Als vollwertiger Schlafplatz taugt eine Babyhängematte jedoch nur bis zum 9. bzw. 10. Lebensmonat.

 

Sind Babyhängematten gut fürs Baby?

Ob eine Baby-Hängematte gesund ist? Das kommt auf die Definition an. Grundsätzlich kann das Schwingen in einer Baby-Hängematte auf vielfältige Weise gut für dein Kind sein. Das sanfte Schaukeln fördert das Ein- und Durchschlafen, kann zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden beitragen und Schreibabys beruhigen. Darüber hinaus kann eine Baby-Hängematte Studien zur Folge auch bei der natürlichen Entwicklung des Rückens unterstützen.

 

Kann die Hängematte das Babybett ersetzen?

Eine Babyhängematte, die über eine entsprechende Polsterung zur Entlastung von Kopf und Hüfte konzipiert ist, kann ein Babybett zeitweise ersetzen. Mediziner empfehlen jedoch, die Hängematte bis maximal zum neunten bis zehnten Lebensmonat als Bettersatz zu verwenden. Achtung: Viele einfache Hängematten eignen sich nicht als vollwertiger Ersatz. Ausschlaggebend sind immer die Angaben des jeweiligen Herstellers. Als ruhiges Örtchen für einen Mittagsschlaf sind Babyhängematten jedoch bestens geeignet.

 

Was kostet eine gute Baby-Hängematte?

Eine gute Babyhängematte muss nicht teuer sein. Vernünftige Modelle, die du für Babys von null bis neun Monaten verwenden kannst, sind schon ab ca. 40 Euro zu haben. Top-Modelle kosten rund 100 bis 120 Euro.

 

Kann ich die Babyhängematte mit einer Türklammer am Türrahmen befestigen?

Einige Hersteller liefern spezielle Klemmvorrichtungen für die Montage einer Baby-Hängematte im Türrahmen mit oder führen diese im Zubehör-Sortiment. Allerdings ist hier ein hohes Maß an Sorgfalt bei der Montage gefragt. Deutlich sicherer ist jedoch die Montage an einer massiven Verschraubung in der Wand oder an der Decke. Alternativ greifst du zu einem Hängemattengestell.

 

Kann man eine Baby Hängematte am Türrahmen aufhängen?

Auch für die Montage am Türrahmen gibt es Vorrichtungen. Aus praktischen Gründen wie zum Beispiel der Durchgängigkeit sowie im Hinblick auf mögliche sicherheitsrelevante Montagefehler ist die Montage am Türrahmen nicht empfehlenswert. Für eine sichere Montage müsstest du die Aufhängung der Babyhängematte schon fest im Türrahmen verschrauben. Und wer will sich schon die Türzarge ruinieren?

 

Werden Babyhängematten von Hebammen empfohlen?

Verständlicherweise können wir nicht für alle Hebammen sprechen. Dennoch können wir mit Bestimmtheit sagen, dass viele Hebammen auf Baby-Hängematten schwören. Insbesondere dann, wenn es darum geht, unruhige Kinder oder gar Schreibabys zu beruhigen. In der Regel wird die Baby-Hängematte von Hebammen jedoch eher für den Mittagsschlaf empfohlen als für den Nachtschlaf.

 

Was sind die besten Alternativen zur Babyhängematte?

Die beste Alternative zur Babyhängematte ist die Federwiege. Die Federwiege ähnelt einem Hängesessel, ist jedoch deutlich kleiner. Die große Besonderheit liegt in einer Metallfeder, die in die Aufhängung integriert ist. Durch den zusätzlichen Dämpfungseffekt wird das Schaukeln noch entspannter. Ebenfalls praktisch ist die klassische Babywiege.

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